Zuschlagsgewinner der Gigabitförderung des Bundes
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Die aktuelle CSV-Datei gibt es zum Download unter gigabitfoerderung.gov.de – Liste der Zuschlagsgewinner.
Mit der Gigabitförderung unterstützt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung Kommunen, Landkreise, Zweckverbände und kommunale Unternehmen beim Glasfaserausbau dort, wo bislang keine gigabitfähigen Anschlüsse verfügbar sind – in der Stadt ebenso wie auf dem Land.
Datengrundlage für die nachfolgende Darstellung ist die "Liste der Zuschlagsgewinner", welche unter gigabitfoerderung.gov.de veröffentlicht wird. Sie hält fest, welches Unternehmen den Auftrag für ein Projektgebiet erhalten hat. Sie macht damit nachvollziehbar, wohin öffentliche Fördermittel fließen und wer die Netze tatsächlich baut: Telekommunikationsunternehmen, regionale Anbieter oder Stadtwerke.
Jeder Balken zählt die Vorhaben, deren bewilligte Zuwendung in die jeweilige Größenklasse fällt – nicht die Fördersumme. Ein Zuwendungsempfänger kann mehrere Vorhaben in verschiedenen Klassen haben. Über die gesamte Liste liegen knapp drei Viertel der Vorhaben unter 5 Mio. €, binden aber nur rund ein Fünftel der Mittel. Die Klassengrenzen sind fest, die Werte folgen den gesetzten Filtern.
Wirtschaftlichkeitslückenmodell (WiLü): Ein Telekommunikationsunternehmen baut das Netz, betreibt es und bleibt dessen Eigentümer. Gefördert wird die Wirtschaftlichkeitslücke – die Differenz zwischen erwarteten Ausbaukosten und erwarteten Einnahmen. Den Zuschlag erhält, wer mit der geringsten Lücke auskommt. Für die Kommune bedeutet das wenig eigenen Aufwand, aber auch kein Eigentum am Netz.
Betreibermodell (BeMo): Die Kommune, ein Zweckverband oder eine kommunale Gesellschaft errichtet die passive Infrastruktur – Leerrohre und Glasfaser – selbst und bleibt Eigentümerin. Betrieb und Endkundengeschäft übernimmt das ausgewählte Telekommunikationsunternehmen als Pächter. Die Pachteinnahmen fließen zurück, dafür trägt die Kommune Bauherrenrisiko und Verwaltungsaufwand.
| Nr. | Zuwendungsempfänger | Bundesland | Fördermodell | bewilligte Zuwendung | Gesamtfinanzierung | Zuschlagsgewinner (TKU) |
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